KfW: 27,8 Milliarden Euro beantragt, bisher sind 9,3 Milliarden geflossen

Die staatliche KfW-Bank hat bislang Anträge auf Corona-Hilfskredite im Umfang von 27,8 Milliarden Euro erhalten, ausgezahlt wurden hingegen erst 9,3 Milliarden Euro.

Diese Zahlen gehen aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagfraktion hervor, die der WirtschaftsWoche vorliegt. Von insgesamt 15.150 Anträgen sind allerdings bereits 14.926 bewilligt. Grund für die hohen ausstehenden Summen ist die längere Prüfungs- und Bearbeitungszeit für die wenigen umfangreichen Kredite. „Großvolumige Anträge sind noch zu bewilligen“ heißt es zur Begründung in der Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums.
„Große Kredite bedürfen einer umfangreichen Prüfung, doch jetzt muss es bei vielen Unternehmen schnell gehen“, sagte der FDP-Bundestagsfraktionsvize Michael Theurer der WirtschaftsWoche. „Ich rufe die Bundesministerien auf, nach der Prüfung durch die KfW zügig zu entscheiden.“

Please follow and like us:

3 Antworten auf „KfW: 27,8 Milliarden Euro beantragt, bisher sind 9,3 Milliarden geflossen“

  1. „ist die längere Prüfungs- und Bearbeitungszeit für die wenigen umfangreichen Kredite.“ Wie lange dauert die Auszahlung eigentlich und gibt es auch hier schon Betrugsfälle?

    Was ist eigentlich wenn der Kreditantrag bewilligt wird, nachdem der Antragsteller pleite gegangen ist? Vielleicht geht ja Bürokratie und Prüfung mit Maß und Mitte, wie die Kanzlerin sagte…

  2. Dieses Darlehen soll Menschen in einer Notlage helfen, ich habe es beantragt, aber es dauert ewig. Ich möchte mir nicht vorstellen, wie es kleine Unternehmen schaffen, monatelang ohne Einkommen zu überleben. Einfach zu viel Bürokratie

Schreibe einen Kommentar zu Versuchung Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.