Bafin räumt Fehler im Wirecard-Skandal ein

Bafin-Exekutivdirektor Raimund Röseler hat Fehler seiner Behörde im Umgang mit dem inzwischen insolventen Zahlungsdienstleister Wirecard eingeräumt.

„Mit dem Wissen von heute muss man sagen, dass wir intensiver nach Wegen hätten suchen müssen, um beim Eigentümer Wirecard AG stärker reinzugucken“, sagte der oberste Bafin-Bankenaufseher dem Handelsblatt.

Direkt beaufsichtigt hat die Bafin nur die Tochter Wirecard Bank, nicht den Mutterkonzern Wirecard AG. Die Behörde hat jedoch die Möglichkeit, die Zuverlässigkeit von Bankeigentümern im Rahmen eines sogenannten Inhaberkontrollverfahrens zu prüfen. Wirecard ist im vergangenen Sommer zusammengebrochen, nachdem bekanntgeworden war, dass Umsätze und Barmittel in Milliardenhöhe in Wirklichkeit nie existierten.

Die Kritik mehrerer Oppositionspolitiker an der Bafin-Entscheidung, Wirecard nicht als Finanzholding einzustufen, wies Röseler dagegen zurück. „Die Wirecard AG war keine Finanzholding“, sagte Röseler. „Das setzt nämlich voraus, dass es sich bei den Töchtern nach bestimmten vorgegebenen Kriterien hauptsächlich um Finanzinstitute handelt. Dies war aber nicht der Fall – auch bei einer weltweiten Betrachtung.“

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Eine Antwort auf „Bafin räumt Fehler im Wirecard-Skandal ein“

  1. etztes Jahr bewegten sich die Deutschen im Frühjahr und gegen Jahresende teilweise nur noch die Hälfte dessen, was sie vergleichsweise 2019 gemacht hatten. Nur zu Jahresbeginn und kurz und wenig im Sommer gab es 2020 mehr Bewegung der Bevölkerung als im Vorjahr. Insgesamt kam es zum Beispiel im Straßenverkehr nach ersten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zu einem Rückgang der Fahrleistung von Kfz um fast 11 Prozent. Viele werden da wehmütig an ihre eingeschränkten Urlaubs- und Ausflugsaktivitäten im letzten Jahr zurückdenken. Aber auch das Home-Office dürfte dabei eine große Rolle gespielt haben.

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