Hessen nutzt für Impftermin-Vergabe Callcenter in Kosovo

In Hessen führen Anrufe für die Impf-Beratung bei der 116 117 (bundeseinheitliche Servicenummer der Kassenärztlichen Bundesvereinigung) auch in den Kosovo und die Türkei.

Wie BILD (Donnerstag) berichtet, hat das zuständige Innenministerium die Aufgabe der Vergabe von Impfterminen an ein deutsches Callcenter-Unternehmen vergeben, das wiederum Callcenter-Mitarbeiter im Ausland beschäftigt. „Ein Anteil von rund zwölf Prozent erfahrener, zertifizierter Mitarbeiter mit sehr guten Deutschkenntnissen sitzt in der Türkei und weniger als fünf Prozent im Kosovo“, bestätigte ein Ministeriumssprecher gegenüber BILD. An allen Orten kämen qualifizierte deutschsprachige Mitarbeiter zum Einsatz. Insgesamt seien im Callcenter knapp 300 Telefonarbeitsplätze täglich, auch sonn- und feiertags, von 08:00 bis 20:00 Uhr im Schichtbetrieb besetzt.

 

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