Bahn kassiert über 500 Millionen Euro Schadenersatz

Die Deutsche Bahn hat in den vergangenen Jahren nach einem Bericht des Handelsblatts gegen 49 Unternehmen einen Schadenersatz von „weit über 500 Millionen Euro“ durchgesetzt.

Diese Firmen waren Mitglieder illegaler Kartelle und sind von den Wettbewerbsbehörden verurteil. Der Staatskonzern überzieht solche Firmen seit 2010 systematisch mit zivilrechtlichen Forderungen nach Schadenersatz. Meist enden diese Klagen mit einem außergerichtlichen Vergleich.

Die Bahn bestätigt, nach jahrelangen Verhandlungen jetzt auch mit Lufthansa zu einer Einigung gekommen zu sein. Ein Luftfrachtkartell unter Beteiligung der Lufthansa war 2010 wegen illegaler Preisabsprachen zu fast 800 Millionen Euro Bußgeld verurteilt worden. Der für Recht und Personal zuständige Bahn-Vorstand Martin Seiler sagte dem Handelsblatt: „Nach intensiven Verhandlungen haben wir mit der Lufthansa eine g ute Lösung für beide Seiten gefunden.“

Nach Brancheninformationen zahlt Lufthansa mehr als 50 Millionen Schadenersatz. Mit anderen Airlines hatte sich die Bahn schon geeinigt. Die Bahn wollten mit Hinweis auf die Geheimhaltung keine Zahlen nennen. Lufthansa will die Informationen und den Fall auf Nachfrage nicht kommentieren.

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Eine Antwort auf „Bahn kassiert über 500 Millionen Euro Schadenersatz“

  1. Die Bahn hätte eigentlich verdient, viel eher 500 Millionen Euro Schadenersatz zu zahlen, für ihre Unfähigkeit, ihren unsinnigen Sparkurs im Vorfeld eines nie stattfindenden Börsengang, ihr folglich marodes Netz, fehlende und ausfallende Züge und auseinanderfallende Bahnhöfe. Die RB war gefühlt doch irgendwie besser aufgestellt und die fuhr am Ende bei Kommis im Osten!

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