DIW Konjunkturbarometer September: Industrieschwäche bleibt Hauptproblem

Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) verharrt im September bei 89 Punkten.

Damit signalisiert es für das dritte Quartal weiterhin eine um 0,2 Prozent schrumpfende Wirtschaftsleistung im Vergleich zu den vorangegangenen drei Monaten. Der Abwärtstrend in der Industrie setzt sich zunächst fort: Bis zuletzt hat sich die Stimmung der Unternehmen eingetrübt, die Zahl der Neuaufträge ist mittlerweile jedoch stabiler als noch zuletzt. Unter dem Strich wird die Wertschöpfung im verarbeitenden Gewerbe aber auch im dritten Quartal zurückgehen.

Die Dienstleistungsbereiche tragen in der Summe dagegen positiv zum Wirtschaftswachstum bei. Während die Industrieflaute mehr und mehr auch die unternehmensnahen Dienstleister erfasst, profitieren die konsumnahen Dienstleister von der spürbar steigenden Kaufkraft der privaten Haushalte. Der Beschäftigungsaufbau hat sich zwar mittlerweile deutlich verlangsamt, insgesamt steigen die Arbeitseinkommen aber noch merklich, bei gleichzeitig relativ moderaten Preissteigerungen. Hinzu kommen kräftige finanzpolitische Impulse, die die verfügbaren Einkommen der Haushalte – und damit den privaten Konsum – ankurbeln.

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Eine Antwort auf „DIW Konjunkturbarometer September: Industrieschwäche bleibt Hauptproblem“

  1. Ha, dann solltn die vielleicht einfach mal aufhlren unsere Industrie und unsere Schlüsselindustrien kapiutt zu machen mit Demos, Vorschriften, Vorgaben, Protestaktionen, Fingerzeigen und Schimpfen. Die chemische Industrie sitzt doch längst auf gepacktne Koffern! Die Automobilindustrie wird als nächste abgewrackt und dann fahren wir alle Renault. Toll. Ach, ne, Renault gibt es nicht, wenn man arbeitlsos ist!

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