Nach dem EU-Plastikverbot: Auch dem Kaffeebecher aus Bambus droht das Aus

Nach dem EU-Plastikverbot droht auch dem Kaffeebecher aus Bambus das Aus.

Die EU-Kommission will im kommenden Jahr alle Materialien regulieren, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, berichtet die WirtschaftsWoche unter Berufung auf die Gesetzesfolgenabschätzung der Behörde. „Nationale Regeln unterscheiden sich oft deutlich und bieten EU-Bürgern uneinheitlichen Schutz“, heißt es darin. Noch ist unklar, ob eine existierende Verordnung modernisiert wird oder neue komplett Regeln kommen sollen. Die Federführung hat EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides, die bei der Impfstoffbestellung in Kritik geraten war.
Kaffeebechers aus Bambus werden dabei ins Visier geraten, weil sie oft Melamin-Formaldehyd-Harze enthalten. Bei höheren Temperaturen können gesundheitlich bedenkliche Mengen davon in Lebensmittel übergehen, etwa wenn heiße Getränke wie Kaffee oder Tee eingefüllt oder Speisen in der Mikrowelle erhitzt werden. In Deutschland hat in der Vergangenheit bereits das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) davor gewarnt.

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