Holcim-CEO warnt vor Baustoffknappheit bis Anfang 2022

ZÜRICH. Hausbauer müssen sich noch länger auf eine angespannte Lage bei der Verfügbarkeit von Baustoffen einstellen.

Davon ist Holcim-Chef Jan Jenisch überzeugt. Der CEO des nach Umsatz zweitgrößten Zementherstellers der Welt mit Sitz im Schweizer Ort Zug, sagt im Gespräch mit dem Handelsblatt: „Baumaterialien wie Isolation sind in Europa und Nordamerika ausverkauft.“

Auch bei Zement, dem Grundstoff für Beton, sei die Versorgungslage angespannt. „In den USA sind wir momentan ebenfalls ausverkauft.“ Jenisch versichert: „Wir tun alles dafür, dass wir mehr produzieren können. Aber der Bedarf ist sehr hoch.“

Bis an den Baustoffmärkten wieder so etwas wie Normalität einkehre, könne es noch bis mindestens Anfang nächsten Jahres dauern. „Momentan ist noch keine Entspannung in Sicht“, so Jenisch.  Ein Ende des Baubooms erwartet der Holcim-Chef noch lange nicht. Im Gegenteil: „Das Bauen ist aus meiner Sicht in einem Superzyklus.“ In den USA laufe die Konjunktur gut, hinzu kämen die Konjunkturpakete. Und in den Schwellenländern sei ebenfalls kein Ende des Bevölkerungswachstums in Sicht, so Jenisch. „Für uns ist das eine interessante Marktsituation.

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