Start-up-Verbandspräsident fordert bessere Bedingungen für Gründer

Der Präsident des Bundesverbands Deutsche Start-ups, Christian Miele, fordert vom künftigen CDU-Vorsitzenden, sich für bessere steuerliche Rahmenbedingungen für junge Unternehmen einzusetzen.

„Insbesondere in der Digitalwirtschaft hinken die Rahmenbedingungen den internationalen Standards in manchen Bereichen meilenweit hinterher“, sagte Miele dem Handelsblatt.

„Beispielsweise ist der Talentpool für unsere Startups trockengelegt durch unattraktive Regelungen für Mitarbeiterbeteiligungen“, bemängelte der Chef der wichtigsten Lobby des deutschen Unternehmer-Nachwuchses.

Konkret kritisiert Miele, dass in Deutschland Mitarbeiterbeteiligungen bei Start-ups, anders als in anderen Ländern, sofort als geldwerter Vorteil versteuert werden müssten, obwohl noch gar nicht absehbar sei, wie sich das junge Unternehmen entwickle. „Unsere Unternehmen können deswegen die so dringend benötigten internationalen Talente nicht in unser Land locken.“

Vom künftigen CDU-Chef erwartet der Start-up-Verbandschef daher, hier „schnellstmöglich Hand anzulegen damit unsere Start-ups ihr volles Potential entfalten können“. Miele betonte: „Wenn wir zur Start-up-Nation werden wollen, brauchen wir authentische und leidenschaftliche Anführer.“

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